JUNGES SCHAUSPIEL DES LANDESTHEATERS EISENACH

DIE TRAGÖDIE VON MACBETH

VON WILLIAM SHAKESPEARE

AUS DEM ENGLISCHEN VON WERNER BUHSS

Alles beginnt als Macbeth nach gewonnener Schlacht für Schottland auf die „Schicksalsschwestern“ trifft. Sie sagen ihm voraus, er werde zum König aufsteigen.“Ich wage alles, was aus einem Menschen einen Mann macht, wer mehr wagt, ist kein Mensch.“ sagt er zu seiner Lady, die ihn drängt, die Gunst der Stunde zu nutzen. Kurz darauf will er keine „Memme“ sein, gibt sich seiner Sehnsucht hin und begeht Mord am König, um sich selbst die Krone aufzusetzen. Konventionen von Macht, Stärke und Konkurrenzkampf bestimmen Macbeth und seine Frau und führen Schottland in eine düstere Zeit mit immer mehr mörderischem Handeln – so wird Ohnmacht zum Gesetz des Staats.

Eine Tragödie aus Machtkalkül und Gier beschreibt Shakespeare in diesem Stück und trifft damit einen ewigen Kern gesellschaftlicher Auseinandersetzungen: Wo kippt der Machtanspruch zur Tyrannei? Die Hexen / Schicksalsschwestern sind Verführerinnen und Beobachterinnen der Tragödie. Aber bietet nicht ihr spielerischer Blick auf die Geschehnisse auch eine emanzipatorische Perspektive? Von ihrem Standpunkt aus entsteht eine Parabel, die die Tragödie für uns als permanenten Raum von Möglichkeiten beschreibt, sich anders zu entscheiden – anders zu handeln, als es schicksalhafte Konventionen vorgeben.

#LTEisenachmacbeth

14+

Premiere

10.02.2024

Gewählte Vorstellung

Sa., 10.02.2024
19.30 – 21.10 Uhr

Großes Haus

Premiere

Regie

Esther Jurkiewicz

Bühne & Kostüme

Anne Ferber

Musik

Francesco Wilking

Dramaturgie

Moritz von Schurer

Besetzung

Macbeth, Schicksalsschwester, Hexe
Lady Macbeth, Schicksalsschwester, Hexe
Duncan, Malcolm, Schicksalsschwester, Hexe
Macduff, Schicksalsschwester, Hexe
Banquo, Schicksalsschwester, Hexe
Anna-Maria Bess

Termine

Mediathek

Material

THEATERPÄDAGOGISCHES BEGLEITMATERIAL ZUR VOR- & NACHBEREITUNG

BONUS: IM GESPRÄCH MIT DER REGISSEURIN