Stefan Wey

Geboren in Meiningen wurde Wey bereits 1986 Eleve am Meininger Theater und blieb bis 1989. Bis 1993 absolvierte er dann sein Studium an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch".

Im Anschluss zog es ihn an die Bühnen von Erfurt und Dresden, wo er Engagements von 1993-97 einging. In Erfurt präsentierte er sich in der Rolle des Güldenstern in Tom Stoppards "Rosenkranz und Güldenstern sind tot", als Bernhard in Pattrick Barlows „Der Messias“, als David O. Selznick in Ron Hutchinsons Komödie „Mondlicht und Magnolien“ und als Von Schwendi in der Uraufführung der Hummel-Oper, „Der Richter und sein Henker“.

 

Fünf Jahre wirkte er am Deutschen National Theater in Weimar. Hier sah man ihn beispielsweise als Hofmarschall von Kalb in Schillers "Kabale und Liebe", als Vater Bendemann in dem Kafka-Projekt "Der zerrissene Fisch", als Dr. Teer in dem Solo-Abend "Das verräterische Herz" nach Edgar Allan Poe oder mit der eigenen Inszenierung der Uraufführung des Schattentheaters „Königs Weltreise“.

 

Seit 2005 ist der Künstler freischaffend tätig, dies sowohl als Schau- und Puppenspieler, sowie als Regisseur, Sprecher und auch Dozent.

 
Beachtlichen Renommees erfreuen sich seine Arbeiten mit den Regisseuren Hartmut Wickert, Bernd Weißig, Alexander Hawemann, Thomas Thieme, Jochen Menzel, Herbert Olschok, Sasha Mazotti, Horst Lonius, Astrid Griesbach, Rosamund Gilmore. Aber auch eigene Regiearbeiten wie "Die Hirtin und der Schornsteinfeger" im Jahr 2010 sind erfolgsgekrönt.

 

Europaweite Gastspiele und die Teilnahme an wichtigen nationalen und internationalen Festivals im Bereich des Kinder- und Jugendtheaters, sowie des Figurentheaters, führten zu zahlreichen Auszeichnungen (u.a. Sonderpreis bei den „Traumspielen NRW“, Hauptpreis bei der „Synergura“ in Erfurt für die Meininger Produktion „Der Standhafte Zinnsoldat“, Hauptpreis beim Internationalen „Festival in Liberec“, sowie den Preis als bester Darsteller beim Internationalen Theater Festival "Belaja Vezha 2006" in Brest.)

 

Derzeit überzeugt er mit der Produktion „Hamlet“ am Theater Erfurt.